Karl Siegfried Büchner 

        * 1936           + 7. Juni 2009
 
 
 

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                       3.10. 2011
 

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........Buechner: Selbstbildnis in Orange 1696
 
 

                Selbstbildnis in Orange
                WVZ 1696
                Ölfarbe auf Leinwand, 1996
                40 x 30 cm
 
 
 
 
 
 
 

........Buechner: Selbstbildnis (auf dem Sprung)
 

                   Selbstbildnis (auf dem Sprung)
                   WVZ 15497
                   Öl auf Leinwand, 1997
                   120 x 80 cm
 
 
 
 
 

........Buechner: Selbstbildnis mit roter Jacke
 

                Selbstbildnis (mit roter Jacke)
                WVZ 24598
                Öl auf Leinwand, 1998
                60 x 40 cm
 
 
 
 
 
 

........Buechner: Elefant 1
 

                   o.T.  (Elefant 1)
                   WVZ 7499
                   Öl auf Leinwand, 1999
                   30 x 40 cm
 
 
 
 
 
 
 

........Buechner: hills late after
 

                   Hills late after
                   WVZ 1598
                   Öl auf Leinwand, 1998
                   70 x 50 cm


 
  

........Buechner: Bierdorf 116/2000
 

                   Bierdorf
                   WVZ 116/2000
                   Öl auf Leinwand, 2000
                   30 x 40 cm



........Buechner: painting
 

                   Painting
                   WVZ 25298
                   Öl auf Leinwand, 1998/99
                   40 x 40 cm

........Buechner: Check Your Reflexes
 

                   Check Your Reflexes
                   WVZ 11689 - 15/2006
                   Öl auf Leinwand, 1989/2006
                   97 x 79 cm

 
 
 
 

                                         Galerie Josephski-Neukum        -         Künstler
 
 
 

Biographie

*1936

bis 1974 Jazz-Schlagzeuger

lebte seit 2005 in Lindau am Bodensee,

Gestorben 7. Juni 2009 in Lindau

Ausstellungen in der Galerie Josephski-Neukum:

- 2007 Die Radierung 2

- 2008

- 2010

Ausführliche Biographie


1936             Karl Siegfried Büchner wird in Lindau / Bodensee geboren

1952            Sein Interesse für Malerei wird geweckt. Er beginnt zu zeichnen und zu malen; erste Impulse durch den Maler Joseph Löflath.

1954 – 58    Karl Siegfried Büchner betreibt private Studien, wird unterrichtet durch die Berliner Maler Egon Mantow und André Ficus 
                    (letzterer fördert in entscheidend), nimmt Malunterricht bei den am Bodensee ansässigen Malern Hubert Berchtold,  
                    Sepp Mahler und dem Stuttgarter Horst Kalbhenn. Mit seinen Lehrern malt er vor allem Landschaften vor der Natur.  Erste Ankäufe.

                    Seine Vorbilder sind  Purrmann, Matisse, Werner Gilles, Ernst Wilhelm Nay und Willi Baumeister – insbesondere  aber Picasso und Fernand Léger.


1954 – 72    Neben der Malerei geht Büchner seiner anderen Profession nach: der Jazzmusik. 
                    Der Schlagzeuger spielt in Big Bands und in kleinen Formationen, 
                    tritt mit international bekannten Musikern auf in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Tschechien.


1956            Atelier in Lindau, Schloss Holdereggen. Beteiligung an einer Ausstellung von Bodensee – Künstlern in Überlingen.


1957            Es entstehen Serien von Zeichnungen nach der Natur. Büchner beschäftigt sich mit Nolde und Cézanne.

                    Heirat mit Marianne Triebel.

 
1958            Unter dem Einfluss von André Ficus setzt sich Büchner auseinander mit der prismatischen Zerlegung des Bildraumes 
                    und den Malern der École de Paris. Geburt des Sohnes Michael.

 

1959            Er sieht eines der Hauptwerke von Daubigny, welches ihn fasziniert, malt Landschaften, Portraits und Akte, 
                    zeichnet nach der Natur und erprobt abstrakte Tendenzen. Geburt der Tochter Susanne.

 

1960            Portraits von Musikern und der Familie. Büchner reist weit, um Werke des von ihm verehrten Arshile Gorky zu sehen, 
                    beschäftigt sich mit Mondrian und Nicolas de Stael. Geräumiges Atelier in der barocken Villa Lotzbeck in Lindau. Scheidung der Ehe mit Marianne Triebel.

1961 - 63    Verschiedene Ausstellungsbeteiligungen im Bodenseeraum.          

                    Ateliergemeinschaft mit dem Maler Honest Schempp. 

                    Es entstehen Akte und Blumenstilleben. 
                    Daneben ist die Landschaft, die in einem mehr und mehr expressiven Gestus eine dynamische Steigerung erfährt, das bevorzugte Sujet. 
                    Solche Landschaften werden in den Jahren 1962 und 1963 mehrmals in Gruppenausstellungen gezeigt.

1964            Umzug nach München, Atelier in der Hans-Sachs-Str. 54.

                    Erste Einzelausstellung in der städtischen Galerie im Alten Rathaus, Lindau, 
                    wo eine größere Anzahl der in den letzten Jahren entstandenen Zeichnungen zu sehen ist. 

                    Bedeutende Anregungen und zeitweise starker Einfluss durch Georg Baselitz.

 

1964 – 78            Der umfangreiche Werkkomplex COMIX entsteht. 
                            Comic-Zeichnungen werden in der amerikanischen Literaturzeitschrift Vagabond publiziert und in verschiedenen Galerien ausgestellt: 
                            1967 in der Jazzgalerie Pforzheim; 
                            1968 in der Galerie Rutzmoser, München; 
                            1976 in der Galerie Jean Camion, Paris; 1978 in der Münchener Autoren-Galerie;

1981 im Goethe-Institut, London.


1965            Atelier in der Schraudolphstrasse 28. Eine gewisse figurative Ausrichtung wird in erster Linie geprägt durch Georg Baselitz und Francis Bacon. 

                    In einer Münchener Galerie werden Landschaften und im Kunstverein großformatige Zeichnungen gezeigt.

 

1966            Bezug des Ateliers in der Münchener Birkerstrasse 9. 

                    Die Galerie Grohmann zeigt Ölbilder und Papierarbeiten und in einer Gruppenschau der Galerie Rutzmoser werden Zeichnungen von Büchner ausgestellt. 

                    Heirat mit Brigitte Schöffel.

 

1967            Einzelausstellung in der Galerie Haus der Jugend in Schorndorf, wo Papierarbeiten präsentiert werden. 
                    Die Müchener Galerie Grohmann zeigt Ölbilder und den Film Londoner Februar mit der Musik von Manfred Eicher, Joe Viera und Karl Siegfried Büchner.

 

1968            Einzelausstellungen in der Galerie im Deutschordenshof, Heilbronn ( neue Ölbilder), in der Müchener Galerie Grohmann,    
                    wo Papierarbeiten gezeigt werden und in der Galerie Rutzmoser, München, die JAZZ- Bilder zeigt.

 

1969            Geburt des Sohnes Julian David.

 

1970            Umzug nach Planegg. Bezug eines Ateliers in der Gustl-Waldau-Strasse 4. 
                    Einige Monate später Bezug eines Ateliers an der Münchener Strasse 73 . Weiterarbeit am COMIX-Komplex.

                    Tod des Vaters des Künstlers.

 

 

1971         Büchner gibt das Atelier in der Münchener Strasse  73 auf und bezieht ein Atelier in der Planegger Joseph-Danzer-Str. 11, 
                 wo er intensiv an COMIX weiterarbeitet. Einzelausstellung in der städtischen Galerie im Alten Rathaus in Lindau, wo Bilder und Zeichnungen gezeigt werden.

 

1972            Aufgabe der musikalischen Karriere.

 

1973            Die Entwicklung ist gekennzeichnet von bewusst herbeigeführten Brüchen.          
                    An die Stelle der im COMIX-Komplex angewandten Sprech- und Gedanken-Blasen 
                    werden nun Schriftbilder mit ausgeprägt handschriftlichem Charakter eingeführt, 
                    programmatische Einschreibungen, die sprachlich über Idee und Absicht informieren.

 

1974 – 75            Weiterarbeit an COMIX. 

                            Eine große Anzahl dieser Arbeiten wird 1976 in der Galerie Färbergasse in Erding gezeigt, 

                            im selben Jahr in Paris und 1978 in der Münchener Autoren-Galerie.

 

1976            Einzelausstellung in der Galerie Jean Camion in Paris.

 

1977            Die Münchener Autoren-Galerie zeigt UNTERGANGSBILDER  

                    Einzelausstellung in der städtischen Galerie im Alten Rathaus, Lindau, Ölbilder und Papierarbeiten.

 

1978            Umzug nach Gräfelfing, Atelier in der Grawolfstrasse 4. 
                    Es entstehen serielle Papierarbeiten, mehrere kleinformatige Künstlerbücher und großformatige Triptychen. 
                    Die Autoren-Galerie München produziert anlässlich einer Einzelausstellung einen Katalog; es wird ein Konvolut von COMIX-Arbeiten ausgestellt.

 

1979            In einer Gruppenausstellung der Autoren-Galerie München werden einige großformatige Leinwandbilder gezeigt. 

                    Aufgabe des Ateliers in der Grawolfstrasse 4, Bezug des Ateliers in der Gräfelfinger  Ruffini-Allee 34. 

                    Arbeit am Triptychon THE GOLDEN OLDIES, das 1982 beendet wird.

 

1980            Einzelausstellung in der Autoren-Galerie München, Ölbilder und Zeichnungen.

 

1981            Büchner beteiligt sich an einer Gruppenausstellung in der Münchener Rathaus-Galerie. 

                    Das Goethe-Institut London zeigt Arbeiten des COMIX-Komplexes in seiner Ausstellung  Positionen.

 

1982            Einzelausstellung in der Autoren-Galerie München. Es werden Ölbilder und Zeichnungen gezeigt, u. a. das Triptychon THE GOLDEN OLDIES.

 

1983            Es entstehen großformatige Ölbilder -NEW ERA- und großformatige Zeichnungen. 

                    Die  Autoren-Galerie München zeigt Arbeiten von Büchner in einer Gruppenausstellung.

 

1984            Atelier in der Muggenthaler Strasse 1, Krailling. 

                    Umfangreiche Serien von Zeichnungen und die GROSSEN AKTE entstehen. Arbeit an dem Zyklus AUS EINEM TOTENTANZ .

 

1985            Der Kunstverein München präsentiert zwei große Leinwandbilder. Es entstehen umfangreiche Serien kleinformatiger Papierarbeiten.

 

1986            In der Galerie Irene Maeder, München wird Büchners Installation LUDWIG gezeigt. Erwerb des Ateliers in der Muggenthaler Str. 1. 

                    Einzelausstellung in der Galerie Holbein, Lindau, wo außer einigen Ölbildern der neueren Generation eine große Zahl von Zeichnungen präsentiert wird.

                    Tod der Mutter des Künstlers.

 

1987            Einzelausstellung in der Genesis Art Galerie München, wo einige Werkfolgen gezeigt werden.

                    Zwei Gemeinschaftsarbeiten von Somboon Hormtientong und Karl Siegfried Büchner entstehen.

 

1988            Einzelausstellung in der Galerie Holbein, Lindau. Die Galerie zeigt den Zyklus AUS EINEM TOTENTANZ und andere Zeichnungen. 
                    Rudolf Greiner produziert einen Katalog anlässlich einer Einzelausstellung mit Arbeiten von Karl Siegfried Büchner 
                    in seiner Galerie Am Haagtor in Tübingen; es werden die ROTATIONSBILDER und DEUTSCHE MOTIVE vorgestellt.

 

1989             Einzelausstellung in der Galerie Ildikó Risse in Wessling; die Galerie zeigt kleine Landschaftsmotive und großformatige Malerei.

 

1990            Die Werkgruppen ANIMALS und THE GOLDEN OLDIES entstehen. Umgangreiche Schau in der Galerie Ildikó Risse.

                    Der Kunstverein Konstanz präsentiert Arbeiten in der Ausstellung Wasserfarben. In diesem Jahr entsteht Büchners umfangreichste Serie  von Papierarbeiten.                     Er lernt den Augsburger Galeristen Andreas Link kennen, der sein Werk seither begleitet.

 

1991           Büchner arbeitet nahezu das ganze Jahr an THE GOLDEN OLDIES, womit er seit  Beginn des Jahres 1990 beschäftigt ist. 
                   Es entstehen weit mehr als tausend übermalte Reproduktionen eigener Bilder - eine Reihe dieser Arbeiten findet sich im Augsburger Katalog von 1998.

 

1992            Ein Teil des Werkkomplexes THE GOLDEN OLDIES wird in der Augsburger Galerie Kulturesk anlässlich einer Einzelausstellung gezeigt.

 

1993             Umzug nach Bierdorf am Ammersee.


1994            Die Galerie Ildikó Risse in Wessling zeigt Arbeiten auf Papier. Bezug des Ateliers in Bierdorf; dieses Atelier erlaubt erstmals die Arbeit an sehr großen Formaten und die Arbeit im Freien, da das Atelier sich im Ensemble eines größeren Areals befindet.

Die Galerie der Universität Innsbruck präsentiert im Rahmen einer Einzelausstellung unter dem Titel Packpapier eine umfangreiche Ausstellung von Büchners Malerei. In einer Einzelausstellung zeigt die Augsburger Galerie Kulturesk  AKTE,  Arbeiten auf Papier.

 

1995            Im Kulturforum Kaufering werden Leinwandbilder aus der Werkfolge JULIAN vorgestellt. 

                    Karl Siegfried Büchner nimmt an einer Aktion -  Störfall Kunst - im Kloster Banz teil.

                    Beteiligung an einer Gruppenausstellung in der Galerie Kulturesk, Augsburg.

                    In einer Werkschau in Deisenhofen werden 14 Leinwandbilder vorgestellt.

 

1996            Beginn der Arbeit an einer umfangreichen Serie - Amerikanische Landschaften. 
                    Büchner bereiste zuvor mit Frau und Sohn Julian die westlichen Staaten der USA und Kanadas. 

                    Die Galerie der Universität Innsbruck präsentiert 15 großformatige Bilder. Büchner zeigt erstmals Stripes: 
                    kleinformatige Bildserien, die – ähnlich wie Filmstreifen – in vertikalen Bändern, dicht über- und untereinander gehängt werden.

 

1997            Malaktion in der Archivgalerie Friedberg.

                    Amerikanische Landschaften in der Galerie Ildikó Risse.

                    Beteiligung an einer Gruppenausstellung im Schloss Wertingen.

                    MARLBORO LIGHTS und die vierteilige große Arbeit ROT werden in einer Einzelausstellung in der Galerie der Universität Innsbruck gezeigt.

 

1998            Aufgabe des Ateliers in Bierdorf, dort wird nur noch ein kleines Winter-Atelier weiterbenutzt. Bezug des Ateliers Schützenstrasse 19 in Diessen. . 

                    BILDER DES AMERIKANISCHEN WESTENS werden in der Archivgalerie in Friedberg ausgestellt. 

                    Der Kunstverein Augsburg präsentiert Malerei von Karl Siegfried Büchner. 

                    Die Galerie Kulturesk in Augsburg organisiert die Ausstellung Bildbeschreibungen. Zu dieser Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog. 

                    Die Münchener Galerie Klewan zeigt in einer Gruppenausstellung Selbstbildnisse von Karl Siegfried Büchner. 

                    Zusammen mit Georg Bernhard zeigt Büchner zwei große Leinwandbilder in der Kirche Sankt Thomas Morus in Neusäss. 

                    Eine Reihe von FRAKTALEN entsteht.

 

1999        Die in der Friedberger Sankt Jakobs-Kirche gezeigten Bilder – die Ausstellung wird von zwei Vorträgen von Andreas Link begleitet –
                entfachen aufgrund ihrer Thematik einen Skandal: Karl Siegfried Büchner sieht sich gezwungen, die beiden Bilder aus dem Kirchenraum zu entfernen. 
                Sie werden später in der Archivgalerie gezeigt. Die Galerie Hedi Probst in Nonnenhorn zeigt PAINTINGS.

                In der Galerie Gisela Wernz, Tuttlingen, wird in einer Gruppenausstellung ein Kistenobjekt von Büchner präsentiert.

 

2000        Die Fürstenfeldbrucker Galerie Am Hauptplatz zeigt unter dem Titel POWERFUL PAINTING GENERATES ENERGY      
                - sie bezieht sich dabei auf ein Bildmotiv von Büchner- eine größere Auswahl von Leinwandbildern.

                In der Galerie Hedi Probst, München, werden 17 Bilder ausgestellt.

                Die Galerie KunstWerk in Friedberg zeigt eine Installation von Karl Siegfried Büchner, PAINTINGS MAY CHANGE YOUR LIFE.

                Beginn der Arbeit an der Werkgruppe KAFF. Es entstehen Schriftbilder mit rein malerischem Ansatz, 
                die Botschaften transportieren und eine Emanzipation von bisherigen Sichtweisen ermöglichen. 
                An die Stelle der Verwirklichung von Prinzipien der schönen Malerei setzt Büchner die Inszenierung und eine lapidare Schroffheit der Ausführung

 

2001         Fortführung der Werkgruppe KAFF. Arbeit an der Gruppe der STAR- und BANNER-Bilder.

 

2002         Im Kunstverein Augsburg wird in einer Gruppenausstellung die Arbeit MONTANA gezeigt.
                 Die Augsburger Galerie Kulturesk stellt ein Konvolut von Zeichnungen vor.
                 In einer Werkschau in seinem Atelier zeigt Büchner aktuelle Werke.

 

2003         Im Museum Weilheim wird Malerei aus dem Werkkomplex HOT SPRINGS gezeigt.

 

2003        Die Galerie Am Hauptplatz in Fürstenfeldbruck stellt im Rahmen        
                einer Gemeinschaftsausstellung mit Georg Bernhard eine Auswahl der neuesten Arbeiten        
                aus der Werkgruppe STARS `N STRIPES vor.

 
2003        DAS MOTIV –   eine grössere Übersicht über die in den letzten Jahren untersuchten Motive wird im Atelier des Künstlers gezeigt.
 

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