* 1936
+ 7. Juni 2009
Diese Seite wurde
aktualisiert am:
3.10. 2011
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Selbstbildnis in Orange
WVZ 1696
Ölfarbe auf Leinwand, 1996
40 x 30 cm
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Selbstbildnis (auf dem Sprung)
WVZ 15497
Öl auf Leinwand, 1997
120 x 80 cm
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Selbstbildnis (mit roter Jacke)
WVZ 24598
Öl auf Leinwand, 1998
60 x 40 cm
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o.T. (Elefant 1)
WVZ 7499
Öl auf Leinwand, 1999
30 x 40 cm
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Galerie Josephski-Neukum
- Künstler
Biographie
*1936
bis 1974 Jazz-Schlagzeuger
lebte seit 2005 in Lindau am Bodensee,
Gestorben 7. Juni 2009 in Lindau
Ausstellungen in der Galerie Josephski-Neukum:
- 2007 Die Radierung 2
- 2008
- 2010
Ausführliche Biographie
1936
Karl Siegfried Büchner wird in Lindau / Bodensee geboren
1952
Sein Interesse für Malerei wird geweckt. Er beginnt zu zeichnen
und zu malen; erste Impulse durch den Maler Joseph Löflath.
1954 – 58 Karl Siegfried Büchner
betreibt private Studien, wird unterrichtet durch die Berliner Maler
Egon Mantow und André Ficus
(letzterer fördert in
entscheidend), nimmt Malunterricht bei den am Bodensee ansässigen
Malern Hubert Berchtold,
Sepp Mahler und dem Stuttgarter
Horst Kalbhenn. Mit seinen Lehrern malt er vor allem Landschaften vor
der Natur. Erste Ankäufe.
Seine
Vorbilder sind Purrmann, Matisse, Werner Gilles, Ernst Wilhelm
Nay und Willi Baumeister – insbesondere aber Picasso und
Fernand Léger.
1954 – 72 Neben der Malerei geht Büchner seiner anderen Profession nach: der Jazzmusik.
Der Schlagzeuger spielt in Big
Bands und in kleinen Formationen,
tritt mit international bekannten
Musikern auf in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich
und Tschechien.
1956
Atelier in Lindau, Schloss Holdereggen. Beteiligung an einer
Ausstellung von Bodensee – Künstlern in Überlingen.
1957
Es entstehen Serien von Zeichnungen nach der Natur. Büchner
beschäftigt sich mit Nolde und Cézanne.
Heirat mit Marianne Triebel.
1958
Unter dem Einfluss von André Ficus setzt sich Büchner
auseinander mit der prismatischen Zerlegung des Bildraumes
und den Malern der École
de Paris. Geburt des Sohnes Michael.
1959
Er sieht eines der Hauptwerke von Daubigny, welches ihn fasziniert,
malt Landschaften, Portraits und Akte,
zeichnet nach der Natur und
erprobt abstrakte Tendenzen. Geburt der Tochter Susanne.
1960 Portraits
von Musikern und der Familie. Büchner reist weit, um Werke des von
ihm verehrten Arshile Gorky zu sehen,
beschäftigt sich mit
Mondrian und Nicolas de Stael. Geräumiges Atelier in der barocken
Villa Lotzbeck in Lindau. Scheidung der Ehe mit Marianne Triebel.
1961 - 63 Verschiedene Ausstellungsbeteiligungen
im
Bodenseeraum.
Ateliergemeinschaft
mit dem Maler Honest Schempp.
Es entstehen Akte und
Blumenstilleben.
Daneben ist die Landschaft, die
in einem mehr und mehr expressiven Gestus eine dynamische Steigerung
erfährt, das bevorzugte Sujet.
Solche Landschaften werden in den
Jahren 1962 und 1963 mehrmals in Gruppenausstellungen gezeigt.
1964
Umzug nach München, Atelier in der Hans-Sachs-Str. 54.
Erste Einzelausstellung in der
städtischen Galerie im Alten Rathaus, Lindau,
wo eine größere Anzahl
der in den letzten Jahren entstandenen Zeichnungen zu sehen ist.
Bedeutende Anregungen und
zeitweise starker Einfluss durch Georg Baselitz.
1964 –
78
Der umfangreiche Werkkomplex COMIX entsteht.
Comic-Zeichnungen werden in der amerikanischen
Literaturzeitschrift Vagabond publiziert und in verschiedenen Galerien
ausgestellt:
1967 in der Jazzgalerie Pforzheim;
1968 in der Galerie Rutzmoser, München;
1976 in der Galerie Jean Camion, Paris; 1978 in der
Münchener Autoren-Galerie;
1981 im Goethe-Institut, London.
1965
Atelier in der Schraudolphstrasse 28. Eine gewisse figurative
Ausrichtung wird in erster Linie geprägt durch Georg Baselitz und
Francis Bacon.
In einer Münchener Galerie
werden Landschaften und im Kunstverein großformatige Zeichnungen
gezeigt.
1966
Bezug des Ateliers in der Münchener Birkerstrasse 9.
Die Galerie Grohmann zeigt Ölbilder und Papierarbeiten und in einer Gruppenschau der Galerie Rutzmoser werden Zeichnungen von Büchner ausgestellt.
Heirat mit Brigitte Schöffel.
1967
Einzelausstellung in der Galerie Haus der Jugend in Schorndorf, wo
Papierarbeiten präsentiert werden.
Die Müchener Galerie
Grohmann zeigt Ölbilder und den Film Londoner Februar mit der
Musik von Manfred Eicher, Joe Viera und Karl Siegfried Büchner.
1968
Einzelausstellungen in der Galerie im Deutschordenshof, Heilbronn (
neue Ölbilder), in der Müchener Galerie Grohmann,
wo Papierarbeiten gezeigt werden
und in der Galerie Rutzmoser, München, die JAZZ- Bilder zeigt.
1969 Geburt des Sohnes Julian David.
1970 Umzug
nach Planegg. Bezug eines Ateliers in der Gustl-Waldau-Strasse 4.
Einige Monate später Bezug
eines Ateliers an der Münchener Strasse 73 . Weiterarbeit am
COMIX-Komplex.
Tod des Vaters des Künstlers.
1971 Büchner
gibt das Atelier in der Münchener Strasse 73 auf und bezieht
ein Atelier in der Planegger Joseph-Danzer-Str. 11,
wo er intensiv an COMIX weiterarbeitet.
Einzelausstellung in der städtischen Galerie im Alten Rathaus in
Lindau, wo Bilder und Zeichnungen gezeigt werden.
1972 Aufgabe der musikalischen Karriere.
1973
Die Entwicklung ist gekennzeichnet von bewusst herbeigeführten
Brüchen.
An die Stelle der im
COMIX-Komplex angewandten Sprech- und Gedanken-Blasen
werden nun Schriftbilder mit
ausgeprägt handschriftlichem Charakter eingeführt,
programmatische Einschreibungen,
die sprachlich über Idee und Absicht informieren.
1974 – 75 Weiterarbeit an COMIX.
Eine große Anzahl dieser Arbeiten wird 1976 in der Galerie Färbergasse in Erding gezeigt,
im selben Jahr in Paris und 1978 in der
Münchener Autoren-Galerie.
1976 Einzelausstellung in der Galerie Jean Camion in Paris.
1977
Die Münchener Autoren-Galerie zeigt UNTERGANGSBILDER
Einzelausstellung in der
städtischen Galerie im Alten Rathaus, Lindau, Ölbilder und
Papierarbeiten.
1978
Umzug nach Gräfelfing, Atelier in der Grawolfstrasse 4.
Es entstehen serielle
Papierarbeiten, mehrere kleinformatige Künstlerbücher und
großformatige Triptychen.
Die Autoren-Galerie München
produziert anlässlich einer Einzelausstellung einen Katalog; es
wird ein Konvolut von COMIX-Arbeiten ausgestellt.
1979
In einer Gruppenausstellung der Autoren-Galerie München werden
einige großformatige Leinwandbilder gezeigt.
Aufgabe des Ateliers in der Grawolfstrasse 4, Bezug des Ateliers in der Gräfelfinger Ruffini-Allee 34.
Arbeit am Triptychon THE GOLDEN
OLDIES, das 1982 beendet wird.
1980
Einzelausstellung in der Autoren-Galerie München, Ölbilder
und Zeichnungen.
1981
Büchner beteiligt sich an einer Gruppenausstellung in der
Münchener Rathaus-Galerie.
Das Goethe-Institut London zeigt
Arbeiten des COMIX-Komplexes in seiner Ausstellung Positionen.
1982
Einzelausstellung in der Autoren-Galerie München. Es werden
Ölbilder und Zeichnungen gezeigt, u. a. das Triptychon THE GOLDEN
OLDIES.
1983
Es entstehen großformatige Ölbilder -NEW ERA- und
großformatige Zeichnungen.
Die Autoren-Galerie
München zeigt Arbeiten von Büchner in einer
Gruppenausstellung.
1984 Atelier in der Muggenthaler Strasse 1, Krailling.
Umfangreiche Serien von
Zeichnungen und die GROSSEN AKTE entstehen. Arbeit an dem Zyklus AUS
EINEM TOTENTANZ .
1985
Der Kunstverein München präsentiert zwei große
Leinwandbilder. Es entstehen umfangreiche Serien kleinformatiger
Papierarbeiten.
1986
In der Galerie Irene Maeder, München wird Büchners
Installation LUDWIG gezeigt. Erwerb des Ateliers in der Muggenthaler
Str. 1.
Einzelausstellung in der Galerie
Holbein, Lindau, wo außer einigen Ölbildern der neueren
Generation eine große Zahl von Zeichnungen präsentiert wird.
Tod der Mutter des Künstlers.
1987
Einzelausstellung in der Genesis Art Galerie München, wo einige
Werkfolgen gezeigt werden.
Zwei Gemeinschaftsarbeiten von
Somboon Hormtientong und Karl Siegfried Büchner entstehen.
1988
Einzelausstellung in der Galerie Holbein, Lindau. Die Galerie zeigt den
Zyklus AUS EINEM TOTENTANZ und andere Zeichnungen.
Rudolf Greiner produziert einen
Katalog anlässlich einer Einzelausstellung mit Arbeiten von Karl
Siegfried Büchner
in seiner Galerie Am Haagtor in
Tübingen; es werden die ROTATIONSBILDER und DEUTSCHE MOTIVE
vorgestellt.
1989
Einzelausstellung in der Galerie Ildikó Risse in Wessling; die
Galerie zeigt kleine Landschaftsmotive und großformatige Malerei.
1990
Die Werkgruppen ANIMALS und THE GOLDEN OLDIES entstehen. Umgangreiche
Schau in der Galerie Ildikó Risse.
Der Kunstverein Konstanz
präsentiert Arbeiten in der Ausstellung Wasserfarben. In diesem
Jahr entsteht Büchners umfangreichste Serie von
Papierarbeiten.
Er lernt den
Augsburger Galeristen Andreas Link kennen, der sein Werk seither
begleitet.
1991 Büchner
arbeitet nahezu das ganze Jahr an THE GOLDEN OLDIES, womit er
seit Beginn des Jahres 1990 beschäftigt ist.
Es entstehen weit mehr als tausend
übermalte Reproduktionen eigener Bilder - eine Reihe dieser
Arbeiten findet sich im Augsburger Katalog von 1998.
1992
Ein Teil des Werkkomplexes THE GOLDEN OLDIES wird in der Augsburger
Galerie Kulturesk anlässlich einer Einzelausstellung gezeigt.
1993 Umzug nach Bierdorf am Ammersee.
1994
Die Galerie Ildikó Risse in Wessling zeigt Arbeiten auf Papier.
Bezug des Ateliers in Bierdorf; dieses Atelier erlaubt erstmals die
Arbeit an sehr großen Formaten und die Arbeit im Freien, da das
Atelier sich im Ensemble eines größeren Areals befindet.
Die Galerie der Universität Innsbruck präsentiert im Rahmen
einer Einzelausstellung unter dem Titel Packpapier eine umfangreiche
Ausstellung von Büchners Malerei. In einer Einzelausstellung zeigt
die Augsburger Galerie Kulturesk AKTE, Arbeiten auf Papier.
1995
Im Kulturforum Kaufering werden Leinwandbilder aus der Werkfolge JULIAN
vorgestellt.
Karl Siegfried Büchner nimmt
an einer Aktion - Störfall Kunst - im Kloster Banz teil.
Beteiligung an einer
Gruppenausstellung in der Galerie Kulturesk, Augsburg.
In einer Werkschau in Deisenhofen
werden 14 Leinwandbilder vorgestellt.
1996
Beginn der Arbeit an einer umfangreichen Serie - Amerikanische
Landschaften.
Büchner bereiste zuvor mit
Frau und Sohn Julian die westlichen Staaten der USA und Kanadas.
Die Galerie der Universität
Innsbruck präsentiert 15 großformatige Bilder. Büchner
zeigt erstmals Stripes:
kleinformatige Bildserien, die
– ähnlich wie Filmstreifen – in vertikalen
Bändern, dicht über- und untereinander gehängt werden.
1997 Malaktion in der Archivgalerie Friedberg.
Amerikanische Landschaften in der
Galerie Ildikó Risse.
Beteiligung an einer
Gruppenausstellung im Schloss Wertingen.
MARLBORO LIGHTS und die
vierteilige große Arbeit ROT werden in einer Einzelausstellung in
der Galerie der Universität Innsbruck gezeigt.
1998
Aufgabe des Ateliers in Bierdorf, dort wird nur noch ein kleines
Winter-Atelier weiterbenutzt. Bezug des Ateliers Schützenstrasse
19 in Diessen. .
BILDER DES AMERIKANISCHEN WESTENS werden in der Archivgalerie in Friedberg ausgestellt.
Der Kunstverein Augsburg präsentiert Malerei von Karl Siegfried Büchner.
Die Galerie Kulturesk in Augsburg organisiert die Ausstellung Bildbeschreibungen. Zu dieser Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.
Die Münchener Galerie Klewan zeigt in einer Gruppenausstellung Selbstbildnisse von Karl Siegfried Büchner.
Zusammen mit Georg Bernhard zeigt Büchner zwei große Leinwandbilder in der Kirche Sankt Thomas Morus in Neusäss.
Eine Reihe von FRAKTALEN entsteht.
1999 Die in der
Friedberger Sankt Jakobs-Kirche gezeigten Bilder – die
Ausstellung wird von zwei Vorträgen von Andreas Link begleitet
–
entfachen aufgrund ihrer Thematik einen Skandal:
Karl Siegfried Büchner sieht sich gezwungen, die beiden Bilder aus
dem Kirchenraum zu entfernen.
Sie werden später in der Archivgalerie gezeigt.
Die Galerie Hedi Probst in Nonnenhorn zeigt PAINTINGS.
In der Galerie Gisela Wernz, Tuttlingen, wird in
einer Gruppenausstellung ein Kistenobjekt von Büchner
präsentiert.
2000 Die
Fürstenfeldbrucker Galerie Am Hauptplatz zeigt unter dem Titel
POWERFUL PAINTING GENERATES ENERGY
- sie bezieht sich dabei auf ein Bildmotiv von
Büchner- eine größere Auswahl von Leinwandbildern.
In der Galerie Hedi Probst, München, werden 17
Bilder ausgestellt.
Die Galerie KunstWerk in Friedberg zeigt eine
Installation von Karl Siegfried Büchner, PAINTINGS MAY CHANGE YOUR
LIFE.
Beginn der Arbeit an der Werkgruppe KAFF. Es
entstehen Schriftbilder mit rein malerischem Ansatz,
die Botschaften transportieren und eine Emanzipation
von bisherigen Sichtweisen ermöglichen.
An die Stelle der Verwirklichung von Prinzipien der
schönen Malerei setzt Büchner die Inszenierung und eine
lapidare Schroffheit der Ausführung
2001 Fortführung
der Werkgruppe KAFF. Arbeit an der Gruppe der STAR- und BANNER-Bilder.
2002 Im
Kunstverein Augsburg wird in einer Gruppenausstellung die Arbeit
MONTANA gezeigt.
Die Augsburger Galerie Kulturesk stellt ein Konvolut von
Zeichnungen vor.
In einer Werkschau in seinem Atelier zeigt Büchner
aktuelle Werke.
2003 Im Museum
Weilheim wird Malerei aus dem Werkkomplex HOT SPRINGS gezeigt.
2003 Die Galerie Am Hauptplatz in
Fürstenfeldbruck stellt im Rahmen
einer Gemeinschaftsausstellung mit Georg Bernhard
eine Auswahl der neuesten Arbeiten
aus der Werkgruppe STARS `N STRIPES vor.
2003 DAS MOTIV –
eine grössere Übersicht über die in den letzten Jahren
untersuchten Motive wird im Atelier des Künstlers gezeigt.